Von Zeit zu Zeit haben wir Kunden, die von Performance-Problemen mit ihrem Sage CRM System berichten. Meistens ist die Hardware, insbesondere die des Datenbankservers, zu schwach.
Nachfolgend gebe ich einige Hinweise zur Auslegung des Systems.

Sage CRM ist ein komplexes System, dass auf vielfältiger Hardware betrieben werden kann. Die Analyse von Engpässen ist nicht ganz einfach, wenn man sich die Architektur ansieht (zum Vergrößern auf die Bilder klicken):

Man sieht, dass es grundsätzlich zwei Komponenten gibt: den Webserver (der auch mehrfach vorhanden sein kann) und den Datenbankserver. Üblicherweise liegen beide Server bei einer kleinen Installation auf einem (Hardware-)Server.

Sage empfiehlt pauschal folgendes:
Der Webserver sollte Disk Mirroring haben (Raid 1, mind. 2 Festplatten). Der Datenbankserver sollte ein Raid 10 disk array haben (Kombination aus Raid 1 und Raid 0, mind. 4 Festplatten; am besten SSD’s) und der Hauptspeicher sollte größer als die CRM Datenbank sein (Anhaltspunkt: CRM Datenbank nach einem Jahr Betrieb + 1 GB). Für größere Installationen sollte man in Fibre Channel SAN investieren.

Die Frage, ob man überhaupt den Datenbankserver vom Webserver trennen sollte, beantwortet folgendes Bild:

Die Zählung allein der User kann auch in die Irre führen; wenn man noch an Dinge wie Exchange Integration, Mobile Apps, SIS oder andere WebService basierte Schnittstellen betrachtet – oder auch interne Dienste wie Eskalations-Dienst und Keyword Search Indexer – die alle mehr Last als ein durchschnittlicher User erzeugen, kann der Zeitpunkt für eine Multi-Server-Umgebung eher kommen als man denkt.

So sieht das dann aus:

 

 

 

 

Bilder und Idee zu diesem Artikel stammen von Jeff Richards, Sage.

Welche Software von welchem Release unterstützt wird, findet man im Handbuch „Software Guide & Mobile Features“ auf der Seite help.sagecrm.com.

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