Sellmore CRM Blog
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Sie investieren in Vertrieb, Marketing, Technik und Mitarbeiter. Aber können Sie innerhalb von 30 Sekunden sagen, ob Ihr Vertriebsziel noch erreichbar ist?
In vielen Unternehmen ist genau das schwierig.
Es gibt Daten im CRM, Auswertungen aus dem ERP, Excel-Listen aus dem Vertrieb und Zahlen aus dem Marketing. Trotzdem fehlt die eine Sicht, mit der Geschäftsführung und Vertriebsleitung schnell erkennen:
Genau dafür ist ein CRM-Dashboard da. Ein gutes CRM-Dashboard zeigt nicht möglichst viele Zahlen. Es reduziert Komplexität und stellt die Informationen bereit, die Sie für Entscheidungen brauchen.
Für die Hauptansicht reichen in vielen B2B-Unternehmen fünf bis sieben Kern-KPIs.
Welche das sind, hängt allerdings von Ihrem Vertriebsmodell, Ihrer Unternehmensgröße und der Rolle des Nutzers ab.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein CRM-Dashboard für kleine, mittlere und größere Vertriebsorganisationen aufgebaut sein kann – und welche Kennzahlen wirklich auf die Startseite gehören.
Kleine Vertriebsteams brauchen vor allem Transparenz: Umsatz, Leads, offene Chancen, Abschlussquote und nächste Aktivitäten.
Mittelständische Vertriebsorganisationen brauchen zusätzlich Steuerungsgrößen wie Forecast, Pipeline Coverage und Pipeline Health.
Größere Vertriebsorganisationen brauchen nicht automatisch mehr Kennzahlen auf der Startseite, sondern bessere Drilldowns nach Teams, Regionen, Produkten oder Mitarbeitern.
Ein KPI gehört nur dann auf die Hauptansicht, wenn bei einer Abweichung klar ist, welche Entscheidung daraus folgt.
Unser Praxisansatz:
Rund 80 Prozent eines guten B2B-Vertriebsdashboards lassen sich standardisieren. Die restlichen 20 Prozent sollten Ihr Geschäftsmodell abbilden.
Ein CRM-Dashboard ist eine visuelle Übersicht der wichtigsten Kunden-, Vertriebs- und Prozessdaten aus Ihrem CRM-System.
Es zeigt beispielsweise:
Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Vertriebsreport liegt aber nicht in der Darstellung.
Ein Report informiert. Ein gutes CRM-Dashboard hilft Ihnen zu entscheiden.
Ein Umsatzbericht zeigt beispielsweise: „Wir haben im laufenden Quartal 1,8 Millionen Euro Umsatz erzielt.“
Das ist interessant. Für eine Entscheidung reicht die Information aber noch nicht.
Ein gutes Vertriebsdashboard zeigt zusätzlich:
Damit verändert sich die Frage von:
„Wie viel Umsatz haben wir gemacht?“ zu: „Wie realistisch ist es, dass wir unser Ziel erreichen – und wo müssen wir eingreifen?“
Genau darin liegt der Nutzen eines CRM-Dashboards.
CRM-Systeme können heute beeindruckende Diagramme, Ampeln, Funnel und Heatmaps erzeugen. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie den Vertrieb besser machen.
Eine rote Ampel bringt Ihnen wenig, wenn niemand weiß: Warum ist sie rot?
Und noch wichtiger: Was machen wir jetzt anders?
Deshalb gilt aus unserer Sicht eine einfache Regel: Jede Kennzahl auf einem CRM-Dashboard sollte eine konkrete Managementfrage beantworten.
Zum Beispiel:
Umsatz vs. Ziel: Erreichen wir unser Ziel?
Forecast: Was erwarten wir bis zum Ende der Periode?
Pipeline Coverage: Haben wir genug potenzielles Geschäft?
Pipeline Health: Können wir dieser Pipeline vertrauen?
Lead-to-Opportunity-Rate: Entstehen aus unseren Leads ausreichend echte Verkaufschancen?
Lead Response Time: Reagieren wir schnell genug auf neue Anfragen?
Wenn eine Kennzahl keine Entscheidung unterstützt, gehört sie wahrscheinlich nicht auf die Hauptseite.
Für viele B2B-Vertriebe bilden sieben Bereiche einen sinnvollen Ausgangspunkt:
Das bedeutet nicht, dass jedes Unternehmen genau diese sieben KPIs braucht. Ein Unternehmen mit drei Vertriebsmitarbeitern benötigt eine andere Sicht als eine Organisation mit 50 Verkäufern, drei Regionen und mehreren Produktgruppen.
Deshalb sollte die Auswahl nicht mit der Frage beginnen: „Welche Kennzahlen kann unser CRM darstellen?“
Sondern: „Welche Entscheidungen müssen wir regelmäßig treffen?“
Zur ersten Einordnung hilft eine einfache Unterscheidung:
| Vertriebsorganisation | Hauptaufgabe des Dashboards | Schwerpunkt |
| Klein | Transparenz schaffen | Umsatz, Leads, Chancen, Aktivitäten |
| Mittel | Vertrieb steuern | Forecast, Pipeline, Conversion, Zielerreichung |
| Groß bzw. komplex | Komplexität beherrschen | Vergleichbarkeit, Segmente, Drilldowns |
Die Unternehmensgröße allein ist allerdings kein ausreichendes Kriterium.
Ein Maschinenbauer mit 60 Mitarbeitern, internationalen Projekten und zwölfmonatigen Sales Cycles kann ein deutlich komplexeres Vertriebscontrolling benötigen als ein Unternehmen mit 300 Mitarbeitern und einem weitgehend standardisierten Verkauf.
Deshalb gilt: Nicht die Mitarbeiterzahl bestimmt die Komplexität Ihres CRM-Dashboards, sondern die Komplexität Ihres Vertriebs.
In kleinen Vertriebsteams sind Kommunikationswege kurz.
Geschäftsführer oder Vertriebsleiter kennen viele Kunden und Verkaufschancen persönlich. Deshalb braucht es selten ein umfangreiches Reporting-System.
Die wichtigste Frage lautet: Kommt genug Geschäft herein – und bleibt irgendwo etwas liegen?
Für den Einstieg reichen häufig fünf Kennzahlen.
Managementfrage: Wo stehen wir gegenüber unserem Ziel?
Sinnvoll sind:
Eine einfache Darstellung „Ist versus Ziel“ reicht häufig vollkommen aus.
Managementfrage: Entsteht genügend neues Geschäftspotenzial?
Ein Verlauf über die vergangenen Wochen oder Monate zeigt schnell, ob der Zufluss neuer Interessenten steigt, stagniert oder zurückgeht.
Managementfrage: Welche konkreten Geschäfte können in den kommenden Wochen Umsatz bringen?
Relevant sind beispielsweise:
Managementfrage: Wie viele unserer Verkaufschancen gewinnen wir tatsächlich?
Sinkt die Abschlussquote, lohnt sich der Blick auf Qualifizierung, Angebotsprozess, Wettbewerber oder Vertriebsargumentation.
Managementfrage: Wo wartet gerade ein Interessent oder Kunde auf uns?
Bei kleinen Teams ist diese operative Sicht oft besonders nützlich.
Ein einfaches Dashboard könnte so aussehen:
Kernaussage für kleine Unternehmen: Übersicht ist wichtiger als analytische Tiefe.
Wenn fünf Kennzahlen die richtigen Entscheidungen auslösen, sind sie wertvoller als zwanzig Diagramme, die niemand regelmäßig betrachtet.
Mit wachsendem Vertrieb verändert sich die Aufgabe des Dashboards.
Bei zehn, 20 oder 30 Vertriebsmitarbeitern kennt die Vertriebsleitung nicht mehr jede Opportunity persönlich.
Gleichzeitig werden andere Fragen wichtiger:
Jetzt reicht es nicht mehr, Daten nur sichtbar zu machen.
Das CRM-Dashboard muss helfen, den Vertrieb zu steuern.
Für viele mittelständische B2B-Unternehmen ist folgende Struktur ein sinnvoller Ausgangspunkt:
Der Vorteil dieser Struktur:
Die Vertriebsleitung erkennt zunächst, ob das Ziel gefährdet ist.
Danach sieht sie, ob der Forecast belastbar ist.
Und schließlich erkennt sie, wo sie handeln muss.
Das ist eigentlich Aufgabe eines Management-Cockpits.
Frage: Erreichen wir unser Ziel?
Diese Kennzahl gehört auf nahezu jedes Management-Dashboard.
Sie sollte mindestens zeigen:
Je nach Unternehmen kann zwischen Monat, Quartal und Jahr gewechselt werden.
Wichtig ist der Kontext.
„2,4 Millionen Euro Umsatz“ sagt wenig aus, wenn nicht sichtbar ist, ob das Ziel bei zwei oder vier Millionen Euro liegt.
Darum Umsatz immer in Beziehung zum Ziel darstellen.
Frage: Können wir unser Ziel mit der aktuellen Pipeline noch erreichen?
Der Umsatz zeigt die Vergangenheit und Gegenwart.
Der Forecast richtet den Blick nach vorne.
Er zeigt, welcher Umsatz aus den vorhandenen Verkaufschancen für eine bestimmte Periode erwartet wird.
Die Win Rate ergänzt diese Sicht.
Sie beantwortet:
Wie viele qualifizierte Opportunities gewinnen wir tatsächlich?
Beide Kennzahlen zusammen geben der Vertriebsleitung eine realistischere Sicht als der reine Pipeline-Wert.
Für die Startseite reichen meist:
Analysen nach Verkäufer, Produkt oder Region gehören besser in einen Drilldown.
Frage: Haben wir überhaupt genug Pipeline, um unser Ziel zu erreichen?
Angenommen, Ihr Quartalsziel liegt bei einer Million Euro.
Ihre Pipeline enthält ebenfalls Opportunities im Wert von einer Million Euro.
Auf den ersten Blick sieht das gut aus.
Wenn Sie aber nur jede vierte Opportunity gewinnen, ist die vorhandene Pipeline offensichtlich zu klein.
Genau deshalb ist die Pipeline Coverage wichtig.
Sie setzt das vorhandene Potenzial in Beziehung zu Ziel und Abschlusswahrscheinlichkeit.
Damit erhalten Sie ein Frühwarnsystem:
Reicht das heute vorhandene Geschäftspotenzial, um das spätere Umsatzziel realistisch zu erreichen?
Die notwendige Coverage ist nicht für jedes Unternehmen gleich.
Sie hängt unter anderem ab von:
Deshalb sollten Schwellenwerte möglichst aus den eigenen historischen CRM-Daten abgeleitet werden.
Frage: Ist unsere Pipeline realistisch?
Pipeline Coverage beantwortet die Frage nach der Menge.
Pipeline Health beantwortet die wichtigere Vertrauensfrage:
Können Sie dieser Pipeline überhaupt vertrauen?
Eine Pipeline von acht Millionen Euro beruhigt nur dann, wenn die darin enthaltenen Verkaufschancen realistisch sind.
Ein Beispiel:
Im CRM stehen zehn Opportunities mit einem Gesamtwert von zwei Millionen Euro.
Bei genauerem Hinsehen:
Auf dem Papier bleibt die Pipeline trotzdem zwei Millionen Euro groß.
Genau hier hilft Pipeline Health.
Drei sinnvolle Health-Indikatoren
Durchschnittliches Opportunity-Alter
Wie lange befindet sich eine Verkaufschance bereits im Prozess?
Der Wert muss zu Ihrem Sales Cycle passen.
Ein 90 Tage alter Deal kann im Maschinenbau normal und bei einem einfachen Softwareprodukt auffällig sein.
Stagnierende Opportunities
Wie viele Opportunities hatten seit einem definierten Zeitraum keine relevante Aktivität?
Eine einfache Regel kann lauten:
Opportunity ohne Bewegung seit X Tagen = prüfen.
Verteilung über die Vertriebsphasen
Eine Pipeline mit überwiegend frühen Verkaufschancen hat eine andere Aussagekraft als eine Pipeline, die ausgewogen über verschiedene Phasen verteilt ist.
Deshalb unsere Empfehlung: Pipeline Coverage und Pipeline Health immer gemeinsam betrachten.
Coverage zeigt, wie viel Pipeline vorhanden ist. Health zeigt, wie belastbar sie ist.
Frage: Entsteht genügend qualifiziertes Neugeschäft?
Wenn die Pipeline leerläuft, ist es oft bereits zu spät, erst dann mit Leadgenerierung zu beginnen. Deshalb muss ein gutes Dashboard auch den oberen Bereich des Funnels betrachten.
Zwei Zahlen gehören zusammen:
Neue Leads: Wie viele neue Interessenten entstehen?
Lead-to-Opportunity-Rate: Wie viele davon werden zu echten Verkaufschancen?
Die Kombination liefert eine einfache Diagnose.
Viele Leads, niedrige Conversion
Mögliche Ursachen:
Wenige Leads, hohe Conversion
Mögliche Konsequenz:
Die vorhandenen Leads sind gut – aber es entstehen zu wenige davon.
Dann liegt die Herausforderung eher im Top-of-Funnel.
Ein gutes Dashboard zeigt deshalb nicht nur eine Zahl, sondern hilft bei der Ursachenanalyse.
Frage: Reagiert Ihr Vertrieb schnell genug auf neue Anfragen?
Diese Kennzahl ist besonders wichtig, wenn Inbound-Leads eine relevante Rolle spielen.
Dazu gehören beispielsweise:
Das CRM-Dashboard kann unter anderem zeigen:
Der große Vorteil dieser Kennzahl:
Sie führt direkt zu einer Handlung.
Sind Reaktionszeiten zu hoch, können beispielsweise Zuständigkeiten, Routing, Benachrichtigungen oder Vertretungsregeln verbessert werden.
Hier sollte die Standardisierung bewusst enden.
Nicht jedes Unternehmen verdient sein Geld auf dieselbe Weise. Deshalb braucht das CRM-Dashboard Platz für eine Kennzahl, die die eigene wirtschaftliche Realität abbildet.
Projektgeschäft und Anlagenbau: Auftragsreichweite
Frage: Wie lange sind unsere Kapazitäten mit dem aktuellen Auftragsbestand ausgelastet?
Das ist besonders relevant, wenn Lieferfähigkeit, Projektressourcen oder Vorlaufzeiten wichtige Engpässe darstellen.
SaaS und Subscription: ARR, MRR und Churn
Bei wiederkehrenden Umsätzen greift die reine Betrachtung des Neuvertriebs zu kurz.
Relevant können sein:
Service- und Bestandskundengeschäft: Cross- und Upselling
Wenn ein großer Teil des Umsatzes aus bestehenden Kundenbeziehungen entsteht, sollte das Dashboard genau das zeigen.
Zum Beispiel:
Die Grundregel lautet:
Ihr Dashboard muss Ihr Geschäftsmodell abbilden – nicht das Dashboard eines anderen Unternehmens.
Mit wachsender Organisation nimmt die Komplexität zu.
Mehr Teams. Mehr Regionen. Mehr Produktgruppen. Mehr Vertriebskanäle. Mehr Stakeholder.
Der typische Reflex lautet dann:
Wir brauchen mehr Kennzahlen.
Das ist häufig die falsche Antwort.
Auf der Managementebene sollten weiterhin nur die wichtigsten Steuerungsgrößen sichtbar bleiben.
Zum Beispiel:
Die zusätzliche Komplexität wird über Drilldowns abgebildet.
Nach Region
Nach Team
Nach Produkt oder Geschäftsbereich
Nach Mitarbeiter
Die entscheidende Regel lautet:
Mehr Unternehmensgröße sollte zu mehr Analysetiefe führen – nicht zu mehr Kennzahlen auf der Startseite.
Ein weiteres häufiges Problem:
Das Unternehmen versucht, eine CRM-Ansicht für alle Beteiligten zu bauen.
Das funktioniert selten.
Die Geschäftsführung will wissen:
Erreichen wir unser Ziel und wo entsteht ein unternehmerisches Risiko?
Dafür sind vor allem relevant:
Die Geschäftsführung benötigt verdichtete Informationen – keine operative Aufgabenliste.
Die Vertriebsleitung will wissen: Warum entwickelt sich eine Kennzahl so und wo müssen wir eingreifen?
Dafür werden zusätzlich wichtig:
Der Verkäufer braucht eine andere Antwort: Was muss ich heute tun?
Sein persönliches Dashboard sollte deshalb eher zeigen:
Alle drei Rollen können mit derselben Datenbasis arbeiten.
Sie brauchen aber unterschiedliche Perspektiven darauf.
Moderne CRM-Systeme können beinahe jede denkbare Auswertung erstellen.
Das bedeutet nicht, dass jede davon auf die Startseite gehört.
Wenn Sie erst fünf Minuten verschiedene Diagramme interpretieren müssen, bevor Sie das Problem erkennen, erfüllt das Dashboard seine Aufgabe nicht.
Besser: fünf bis sieben Kennzahlen, die konkrete Fragen beantworten.
Umsatz ist unverzichtbar.
Aber Umsatz zeigt vor allem, was bereits passiert ist.
Für eine frühzeitige Steuerung brauchen Sie zusätzlich Indikatoren wie:
Sie machen Probleme sichtbar, bevor sie vollständig im Umsatz angekommen sind.
Was passiert, wenn eine Kennzahl rot wird?
Wenn die Antwort lautet:
„Dann schauen wir uns das irgendwann genauer an“,
ist die KPI schlecht in den Managementprozess integriert.
Für jede Kernkennzahl sollte klar sein:
Erst dann wird aus einem Diagramm ein Steuerungsinstrument.
Viele Dashboard-Probleme sind eigentlich keine Visualisierungsprobleme. Sie sind Datenprobleme.
Ein typisches mittelständisches Szenario:
Dann kann das CRM-Dashboard nur einen Teil der Realität darstellen.
Die Folge:
Ein belastbares Management-Cockpit benötigt deshalb nicht nur gute Diagramme, sondern auch:
Ein Dashboard ist immer nur so zuverlässig wie seine Datenbasis.
Für ein belastbares Vertriebsdashboard sollten zumindest die zentralen Prozessinformationen sauber gepflegt sein.
Dazu gehören beispielsweise:
Wenn dieselbe Kennzahl von verschiedenen Mitarbeitern unterschiedlich interpretiert wird, hilft auch das technisch beste Dashboard wenig.
Deshalb gehört zur Dashboard-Konzeption immer die Frage:
Was genau bedeutet diese Kennzahl bei uns?
Beispiel:
Ohne einheitliche Definition entstehen Zahlen, die präzise aussehen, aber nicht vergleichbar sind.
Beginnen Sie nicht bei den verfügbaren CRM-Feldern.
Beginnen Sie bei der Person.
Ist die Ansicht für:
Schreiben Sie fünf Fragen auf, die diese Rolle regelmäßig beantworten muss.
Zum Beispiel:
Jetzt erst wählen Sie Kennzahlen.
Jede KPI sollte mindestens eine konkrete Entscheidungsfrage beantworten.
Tut sie das nicht, gehört sie wahrscheinlich nicht auf die Startseite.
Eine Zahl ohne Kontext hilft wenig.
Definieren Sie deshalb:
Nutzen Sie dafür möglichst Ihre eigenen historischen Daten.
Die Startseite beantwortet: Was passiert?
Der Drilldown beantwortet: Warum passiert es?
Damit bleibt das Dashboard übersichtlich, ohne auf analytische Tiefe zu verzichten.
| KPI / Funktion | Kleines Vertriebsteam | Mittelstand | Größere Vertriebsorganisation |
| Umsatz / Ziel | Pflicht | Pflicht | Pflicht |
| Neue Leads | Pflicht | Pflicht | nach Bedarf |
| Win Rate | Pflicht | Pflicht | Pflicht |
| Forecast | optional | Pflicht | Pflicht |
| Pipeline Coverage | optional | Pflicht | Pflicht |
| Pipeline Health | einfach | Pflicht | Pflicht |
| Lead Response Time | bei Inbound | bei Inbound | bei Inbound |
| Geschäftsmodell-KPI | sinnvoll | Pflicht | Pflicht |
| Team-/Produktfilter | selten | Sinnvoll | Pflicht |
| Regionenvergleich | selten | je nach Struktur | häufig Pflicht |
| Drilldowns | wenige | Mehrere | umfangreich |
Direkte Empfehlung:
Führen Sie ein kleines Vertriebsteam, starten Sie mit fünf Kennzahlen.
Steuern Sie einen mittelständischen B2B-Vertrieb, sind sechs bis sieben Kern-KPIs häufig sinnvoll.
Haben Sie mehrere Regionen, Teams oder Geschäftsfelder, erweitern Sie zuerst die Drilldowns. Nicht die Anzahl der Kennzahlen auf der Hauptseite.
KI wird im Vertrieb häufig mit automatisierten E-Mails oder Chatbots verbunden. Ein besonders interessanter Einsatzbereich liegt aber in der Analyse vorhandener Vertriebsdaten.
KI-gestützte CRM-Funktionen können beispielsweise unterstützen bei:
Pipeline-Analyse
Forecasting
Lead- und Opportunity-Priorisierung
Damit kann sich ein Dashboard langfristig von einer reinen Darstellung zu einer Entscheidungshilfe entwickeln.
Aber: KI repariert keine schlechten Prozesse und keine unzuverlässigen Daten.
Wenn Vertriebsphasen unterschiedlich interpretiert werden, Abschlussdaten nicht gepflegt sind und relevante Informationen außerhalb des CRM liegen, wird auch ein KI-Modell keine verlässliche Steuerung erzeugen.
Die richtige Reihenfolge lautet deshalb:
Vertriebsziele → Prozesse → Daten → Kennzahlen → Dashboard → Automatisierung und KI
Nicht umgekehrt.
Viele CRM-Lösungen bringen bereits fertige Dashboards und Reports mit. Für einen einfachen Vertrieb können diese vollkommen ausreichen.
Eine individuelle Anpassung wird sinnvoll, wenn:
Dann sollten Sie nicht zuerst fragen: „Welche Diagramme können wir bauen?“
Sondern: „Welche Entscheidungen wollen wir besser treffen?“
Die technische Umsetzung folgt danach.
In CRM-Projekten zeigt sich immer wieder:
Die größte Herausforderung ist selten die Visualisierung.
Meist liegen die eigentlichen Fragen darunter:
Genau deshalb betrachten wir bei Sellmore ein Dashboard nicht isoliert.
Wir verbinden CRM-Beratung, Prozessanalyse, Implementierung und Integration.
Wenn Informationen aus verschiedenen Systemen zusammengeführt werden müssen, können zudem Integrationslösungen dafür sorgen, dass CRM, ERP und weitere Anwendungen mit konsistenten Daten arbeiten.
Denn am Ende entscheidet nicht die Farbe des Diagramms über seine Qualität.
Entscheidend ist, ob Sie der Zahl vertrauen können.
Ein gutes CRM-Dashboard ist kein Datenlager. Es ist ein Management-Werkzeug.
Für kleine Vertriebsteams schafft es Transparenz.
Für den Mittelstand verbindet es Umsatz, Forecast und Pipeline zu einer belastbaren Vertriebssteuerung.
In größeren Organisationen sorgt es dafür, dass dieselben Kernkennzahlen über Teams, Regionen, Produkte und Verantwortliche vergleichbar bleiben.
Unabhängig von der Unternehmensgröße gilt:
Auf die Startseite gehören nur Kennzahlen, aus denen eine konkrete Entscheidung oder Handlung entstehen kann.
Wenn Sie dafür 20 KPIs brauchen, haben Sie wahrscheinlich noch nicht die richtigen sieben gefunden.
Vielleicht zeigt Ihr CRM bereits zahlreiche Zahlen. Aber beantworten sie die Fragen, die Geschäftsführung und Vertrieb wirklich haben?
Prüfen Sie drei Punkte:
Wenn Sie bei einer dieser Fragen unsicher sind, lohnt sich ein strukturierter Blick auf Prozesse, Datenbasis und CRM-System.
Sellmore unterstützt mittelständische B2B-Unternehmen bei der Analyse, Auswahl, Einführung und Weiterentwicklung von CRM-Lösungen – herstellerübergreifend und mit Blick auf die tatsächlichen Geschäftsprozesse.
CRM-Check starten und Optimierungspotenziale erkennen
Oder Sie möchten Ihr Vertriebsdashboard konkret besprechen?
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Ein CRM-Dashboard ist eine visuelle Übersicht zentraler Kunden-, Vertriebs- und Prozesskennzahlen. Es stellt beispielsweise Umsatz, Forecast, Pipeline, Leads oder Aktivitäten so dar, dass Vertrieb und Management Entwicklungen und Handlungsbedarf schnell erkennen können.
Ein gutes CRM-Dashboard zeigt auf der Hauptseite nur die wichtigsten Steuerungsgrößen. Für viele B2B-Unternehmen sind fünf bis sieben Kern-KPIs ausreichend. Detailinformationen sollten über Filter und Drilldowns erreichbar sein.
Für kleinere Vertriebsteams sind Umsatz und Zielerreichung, neue Leads, offene Verkaufschancen, Abschlussquote sowie offene beziehungsweise überfällige Aktivitäten ein sinnvoller Ausgangspunkt.
Ein Geschäftsführer benötigt vor allem Informationen zu Zielerreichung, Forecast, Pipeline und geschäftlichen Risiken. Operative Detailinformationen zu einzelnen Aktivitäten oder Aufgaben sollten nicht die Managementansicht dominieren.
Für einen mittelständischen B2B-Vertrieb sind häufig Umsatz und Zielerreichung, Forecast, Win Rate, Pipeline Coverage, Pipeline Health sowie Lead- und Conversion-Kennzahlen relevant. Hinzu kommt eine Kennzahl, die zum jeweiligen Geschäftsmodell passt.
Ein Vertriebsreport dokumentiert in erster Linie Ergebnisse und Entwicklungen. Ein CRM-Dashboard soll zusätzlich aktuellen Handlungsbedarf sichtbar machen und Entscheidungen unterstützen.
Pipeline Coverage zeigt, ob ausreichend Pipeline vorhanden ist, um ein Vertriebsziel zu erreichen. Pipeline Health bewertet dagegen die Qualität dieser Verkaufschancen, beispielsweise anhand von Alter, Stagnation und Vertriebsphase.
Für die Hauptansicht sind fünf bis sieben Kern-KPIs ein guter Ausgangspunkt. Weitere Kennzahlen sollten über Drilldowns oder separate Analyseansichten verfügbar sein.
Ja. Die Geschäftsführung benötigt verdichtete Ergebnis- und Risikokennzahlen. Die Vertriebsleitung braucht zusätzliche Prozessinformationen. Mitarbeiter benötigen vor allem operative Informationen zu Leads, Opportunities und nächsten Aktivitäten.
Definieren Sie zuerst den Nutzer und seine wichtigsten Entscheidungsfragen. Leiten Sie daraus die benötigten KPIs ab, definieren Sie Ziel- und Warnwerte und verschieben Sie Detailinformationen in Drilldowns. Erst danach sollte die technische Umsetzung erfolgen.
Lesen Sie mehr über Best Practices im Kundenbeziehungsmanagement sowie über aktuelle Trends aus den Bereichen Marketing, CRM, Projektmanagement, Vertrieb, IT und Service.
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